Kalvø Havn

kalvo-plan

Liegeplätze

Die Möglichkeiten am östlichen Bollwerk auf 3 m Wassertiefe zu liegen sind sehr begrenzt, aber dafür findet man in der Genner Bugt vor allem am Südufer sehr gute Ankergründe. Die beiden Stege westlich vom Bollwerk sind von Einheimischen belegt.

BARSØ: Der kleine Anleger am Westufer der Insel Barsø darf von Sportbooten nicht benutzt werden. Allerdings findet man südlich des Anlegers einen guten Ankergrund. Auf geringer Wassertiefe liegt man im Schutz der bewaldeten Insel.

Navigation

Die Ansteuerung des unbefeuerten Fjordes ist tagsüber unproblematisch. Nachts ist Ortsunkundigen davon abzuraten. Vom Als Sund kommend steuert man auf den 38 m hohen Hügel der Insel Barsø zu, bis die Osttonne vor „Starbæk Grund“ erreicht ist. Von hier aus wird mit 320° auf die Südküste von „Sønderballe Hoved“ zugesteuert, bis mit 280° mittig in die Bucht hineingelaufen werden kann. Von Nordosten kommend umschifft man das Nordufer der Insel Barsø in gebührendem Abstand, bis man die Kirche von Løjt mit 229° anliegen kann. Mit diesem Kurs passiert man Sønderballe Hoved, bis man mit 280° mittig in die Bucht hineinsteuern kann. Die Ansteuerung des Bollwerks selbst erfolgt dann von Norden.

Versorgung

Außer einem Hotel gibt es keine Möglichkeiten der Versorgung.

Service

Toilette X
Dusche X
Wasser X
Müllannahme X
Elektroanschluss X
Brennstoff X
Lebensmittel X
Kran
Werft
Fäkalienentsorgung
Rampe / Slip X
Fähre / Bus / Bahn
Fahrradverleih X
Internetzugang

Kontakt

Telefon: +45 / 74 61 81 38

NV. Landgangslotse

Sehenswertes

Kalvø Mit dem Festland nur durch einen kleinen Damm verbunden, ist Kalvø der richtige Ort für Zivilisationsmüde, sofern sie sich nicht gerade zur Ferienzeit zu einem Besuch entschließen. Während der Hochsaison kann auch hier etwas Trubel herrschen, da diese Gegend bei Erholungssuchenden aus Apenrade und Hadersleben beliebt ist.

Vor mehr als 130 Jahren war Kalvø ein bekannter Werftstandort. Hier wurden einige der großen Chinafahrer vom Stapel gelassen. Der Reeder Jörgen Bruun ließ auf Kalvø seine weltberühmten Klipper bauen. In der damaligen Schiffsschmiede befinden sich heute die sanitären Anlagen des kleinen Hafens. Auch das Badehotel, wo jetzt traditionelle dänische Küche geboten wird, soll zu den Werftgebäuden gehört haben.

Schöne Badestrände um Kalvø und große Waldgebiete sind Gründe, den Ort aufzusuchen. In den Frühjahrs- und Sommermonaten hat das Kalvø-Mini‑Museum geöffnet. Es zeigt Schiffsmodelle aus der Zeit der Werft. Ortsgeschichtliche Sammlungen gehören außerdem zur Ausstellung des kleinen Museums.

Exotische Bäume und Pflanzen sind hier schon seit über 100 Jahren zu Hause. Seeleute brachten sie damals von ihren Chinafahrten mit. Der südwestliche Teil der Bucht um Kalvø ist heute Wildschutzgebiet.

Einen Kaufmannsladen gibt es im 30 Einwohner zählenden Ort nicht, aber im drei Kilometer entfernten Genner bestehen Einkaufsmöglichkeiten.

BarsøDie 35 Einwohner der Insel im Kleinen Belt leben fast ausschließlich von der Landwirtschaft. Auf Sportschiffer ist man im Grunde nicht eingestellt. Wer allerdings die Ruhe und ländliche Umgebung schätzt sowie mit Proviant gut ver­sorgt ist, besucht eine idyllische Insel, die besonders für ihre wilden Narzissen und beerenreichen Knicks bekannt ist. Bei südlichen und westlichen Winden bietet die kleine Fähr­brücke an der Südwestküste des Eilands allerdings zu wenig Schutz, um es dort lange auszuhalten. Will der Wind partout nicht aus Nordosten wehen, bleibt auch die Möglichkeit, die fruchtbare Insel etwas weniger seemännisch zu erforschen – und zwar mit der Fähre ab Barsø Landing auf der Halbinsel Løjtland.