Assens

assens

 

Liegeplätze

Im Yachthafen sind ausreichend Gästeplätze am nördlichen Steg auf 3 m Wassertiefe vorhanden. Yachten mit über 13 m Länge liegen am südlichen Kai des Handelshafens auf 7 m Wassertiefe. Der Fährhafen und der Südhafen sind für Yachten gesperrt. Ankerplatz: Einen guten Ankerplatz findet man 1 sm südlich von Assens auf der Ostseite von Torø.

Navigation

Die Ansteuerung ist Tag und Nacht möglich. Zu beachten ist das nordwestlich der Hafeneinfahrt gelegene Asnæs Rev mit seinen veränderlichen Wassertiefen.

Versorgung

Der attraktive Ort bietet dem Sportschiffer gute Möglichkeiten der Versorgung. Unter anderem kann Diesel gebunkert werden; Motorenwerkstatt, Werften und eine Segelmacherei sind auch vorhanden.

Service

Toilette X
Dusche X
Wasser X
Müllannahme X
Elektroanschluss X
Brennstoff X
Lebensmittel X
Kran X
Werft X
Fäkalienentsorgung
Rampe / Slip X
Fähre / Bus / Bahn X
Fahrradverleih X
Internetzugang X

Kontakt

Telefon: +45 / 64 71 35 80

NV. Landgangslotse

Sehenswertes

Von Assens aus wurde früher der gesamte Fährverkehr zwischen den Inseln und dem Kontinent abgewickelt. Die Stadt soll ihren Namen von den Eschen, die während des Mittelalters auf der Halbinsel im Westen der Stadt wuchsen, haben. Assens präsentiert sich als architektonisch harmonische Stadt mit ansprechenden Fachwerkbauten aus der Blütezeit des Ortes. Ihre Bedeutung als wichtige Fährstadt hat die frühere Handelsmetropole mit dem Bau der Brücke über den Kleinen Belt verloren.

Das Museum Willemoesgården informiert über die Zeit, als Assens noch bedeutender Ort für den Fährverkehr war. Außerdem ist es der Geburtsort des Seehelden Peter Willemoes, der sich 1801 in einer Seeschlacht gegen Nelson auszeichnete und 1808 in der Schlacht bei Sjællands Odde fiel. Von 1723 bis 1793 war das Gebäude unter dem Namen „Königliches Magazin und Amtsverwaltung“ im Besitz der Krone. Am 11. Mai 1783 wurde der spätere Seeheld auf dem Hof geboren. Heute sind im ersten Stockwerk Gemälde, Schiffsmodelle, Waffen und persönliche Gegenstände von Peter Willemoes ausgestellt. Durch weitere Ausstellungen des Museums werden Zunftwesen, Seefahrt, Schiffbau und Bauwesen der Stadt beleuchtet. Das Museum in der Østergade 36 ist zugleich eine beeindruckende Fachwerkanlage des 17. Jahrhunderts, Assens Blütezeit.

Viele Austellungsstücke des Mands Museums in der Damgade 26 sind aus heutiger Sicht schon fast geschmiedete Kunstwerke, zählten aber vor 100 Jahren und mehr zum täglichen Handwerk der Schmiede. Zu sehen sind unter anderem ein über 100 Jahre alter Kinderwagen, ein Balgstaubsauger und ein Hochrad. Alte Münzen, Waffen und eine komplette Schuhmacherwerkstatt vervollständigen die Sammlung des Museums, das 1951 von dem Schmiedemeister Anton Jensen eingerichtet wurde.

Eine umfangreiche Silber‑ und Porzellansammlung ist im Fabrikant-Ernst‑Museum in der Østergade 57 ausgestellt.

Im Hafen erinnert in der Nähe des Bågø‑Fähranlegers ein altes Kochhaus an die Zeit, als das Essen für die Besatzungen der Segelschiffe an Land hergerichtet wurde, weil an Bord wegen der Brandgefahr keine warmen Mahlzeiten zubereitet werden durften. Es ist kaum vorstellbar, dass das kleine Haus für die Köche mehrerer Schiffsbesatzungen aus­reichend Platz bot. Mit der Länge von 60 Metern ist die für ihre Holzplastiken bekannte Frauenkirche eine der größten auf Fyn. Die einst romanische Kirche wich im 15. Jahrhundert einem Um­bau, aber noch heute sind Überbleibsel des romanischen Stils zu erkennen. Zu den sehenswerten Gegenständen im Inneren der Kirche zählt auch das Abendmahl‑Altarbild.

Die Stadt weist großzügige Grünflächen auf. So lädt der Stadtpark mit idyllischem Waldsee zum Spazierengehen ein. Eine herrliche Aussicht bietet der rund 12 Kilometer nordöstlich von Assens gelegene höchste Berg Fynens, der 131 Meter hohe Frøberg. Der volkskundlich Interessierte kommt im 15 Kilometer entfernten Dorf Gummerup auf seine Kosten. Hier wurde bereits 1930 der Heimathof Westfynen als Museum für die dörfliche Kultur gegründet. Die Ausstattung des Fachwerkhofes ent­spricht der eines westfynischen Bau­ernhofes im vorigen Jahrhundert. Eine Schmiede aus dem Jahr 1746 ist ebenfalls zu besichtigen. Gelegentlich wird demonstriert, wie die alten Handwerke ausgeübt wurden. Ein Ausflug zur landschaftlich reizvollen Insel Bågø ist durch die Fährverbindungen (rund 30 Minuten Fahrzeit) kein Problem. Südöstlich von Assens liegt an der Heinæs­ Bucht das 1575 erbaute Schloss Lø­gismose.